Ski-Doo Trip 2013 - Wer kommt mit?

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Nun ist es an der Zeit den nächsten Ski-Doo Trip nach Canada zu planen. Ich habe vor wieder in dei Region von Mont-Valin Quebéc zum Jagdrevier zu erklären und möchte eine mehrtätige Tour nach Tadoussac einplanen.

Nachdem ich meine Termine für die Weiterbildungen und Prüfungen kenne, hat sich bereits ein Datum herauskristallisiert: 28.12.12 - 12.01.2013.

Hier wird eine Tourenplanung für 14 Tage zusammengestellt und jeweils ein Kartnausschnitt publiziert:

Tag 1 - Aufwärmrunde

Eine kleine und kurze Aufwärmrunde von Lamarche in die Vororte von Alma und wieder zurück und einer bescheidenen Fahrstrecke von rund 100 Km.

Ausgangspunkt des Trips ist das Etablissement Scoobyraid, wo es wie üblich nach dem Frühstück losgehen wird und es ist ehrensache, dass man erst beim Einduckeln zurück kommen wird.

Dieser kurze Ausflug bietet jedoch die ganze Bandbreite an Pisten an, von der lokalen schmalen und wenig befahrenen Piste über die offiziellen regionalen Pisten zu den Trans-Canada Pisten, wo es zu her geht wie auf einer Autobahn und rechtsfahren zur Überlebensstrategie wird ;-).

Wer also Lust hat, kann schon am ersten Tag eine Berührung mit der Hochstgeschwindigkeit des Ski Doo's haben.

Falls es die Eisverhältnisse zulassen und noch genügend Energie vorhanden ist, so wäre auch noch ein kurzes Austoben auf dem Lac des Habitants möglich. So ein gefrorener See ist einfach die perfekte Fläche um aus einem Ski Doo das letzte an Geschwindigkeit und Fahrverhalten herauszuholen.

 

Tag 2 - Sainte Ludger - Sainte Jeanne D'Arc

Am zweiten Tag stehen 160 Km auf dem Programm. Zuerst geht es über die 367 und anschliessend auf die lokale Piste nach Saint Ludger. Eine schöne Piste, welche durch den Wald führt und für mich nicht ganz emotionslos sein wird, da ich dieses Jahr auf dieser Strecke meinen Unfall hatte.

In Saint Ludger gibt es ein Restaurant, etwas Kleinindustrie und einige Wohnhäuser und das ist schon alles. Da auf der weiteren Strecke keine Restaurants mehr kommen, gibt es hier einen Lunchstop. Dann Weiterfahrt nach Sainte Jeanne D'Arc und Rückfahrt nach Lamarche.

Tag 3 - Monts Valin 

Am dritten Tag gibt es kilometermässig keine Steigerung, jedoch einen etwas höheren Schwierigkeitsgrad mit dem Ausflug in die Monts Valin und einer Fahrstrecke von rund 160 Km.

Dies ist sicher die schönste Strecke zum Fahren mit sensationellen Aussichtspunkten und einem guten Ausblick über die ganze Region. Mit etwa 650 m ist dieser Gebirgszug für unsere Verhältnisse nicht besonders hoch, aber die Piste hat so seine Tücken, welche es zu meistern gilt.

Im Sommer gehört diese Landstrich ganz den Bären und Touris müssen sich beim betreten des Parks registrieren und beim verlassen wieder abmelden. Die Fehlmenge ist dann von Bären gefressen worden ;-). Im Winter schlafen die Jungs jedoch und man muss keine Angst haben, dass man den einen oder anderen von den pelzigen Gesellen anfahren könnte.

Etwa in der Mitte gibt es ein Restaurant und Tankstelle und sonst ist die Gegend verlassen. Die Tankstelle wird nötig sein, damit das Benzin ausreicht um wieder nach Lamarche zu kommen. Hier gillt, wie immer beim Ausritt auf dem Ski Doo, sobald eine Tankstelle kommt, auffüllen. Man weiss nie, was einem noch erwarten kann.

 

Tag 4 - Tour du Lac

Am vierten Tag geht es ums Kilometer fressen, diese Umrundung des Lac St. Jean wird mit rund 310 Km auf den Zähler zu stehen kommen.

Dies ist mit grossen Teilstrecken auf den Trans Canada Pisten eher etwas zum schnell Fahren und je nach Schneeverhältnissen auch äusserst mühsam zum Fahren. Ich hoffe jedoch für nächstes Jahr auf viel Schnee und deshalb dürften an diesem Tag einige Geschwindigkeitsexzesse drin liegen.

Wenn mindestens 20 cm Schnee liegen, so wird dies eine schön und einfach zu fahrende Strecke sein, bei welcher man immer am Rande der Zivilisation an den verschiedenen Ortschaften vorbeifahren wird.

Ein kleine Shoppinghalt in Alma oder Roberval dürfte unter Umständen auch noch auf dem Programm stehen. Man kann mit den Ski Doo's durchaus auch in eine Ortschaft einfahren.

 

 Tag 5 + 6 - Chibougamau und zurück

Nachdem einige Tage geschont wurde, wird es Zeit für mal was Richtiges: rund 496 Km durch die Pampa nach Chibougamau und am Folgetag die gleiche Strecke zurück.

Ich habe mich mal bei www.tripadvisor.de über die Hotels in Chibougamau erkundigt und es verspricht heiter zu werden.....................

Chibougamau ist also eindeutig eine Stadt, in der man nur möglichst kurz bleiben sollte, weil sowohl die Hotals als auch die Restaurants sehr schlechte Berwertungen haben. Es wird sicher zum Überleben sein, jedoch sicher nicht das gastronomische Highlight.

Nach fast 500 Kilometern wird das Hinterteil eh so schmerzen, dass man keine hohen Ansprüche mehr stellen wird und überhaupt froh ist, ein Bett zu haben und etwas Essen zu bekommen.

 

Tag 7 - Ste Rose du Nord

Nach dem Monsterritt von den vergangenen zwei Tagen ist für den siebenten Tag des Trips etwas mehr Ruhe angesagt. Es geht beschauliche 226 Km über diverse Pisten von unterschiedlicher Qualität nach Ste Rose du Nord, einem kleinen Nest am Ufer des Saguenay Fijords gelegen.

Rückfahrt mit einem kleinen Abstecher durch den Nationalpark Mont Valin, damit nicht die gleiche Strecke hin und zurück gefahren werden muss und doch noch etwas Anstrengung in den Tag kommt.

Dieser Tag mit relativ wenigen Kilometern ist jedoch nur als kurze Schonpause für den kommenden Zweitagestrip gedacht.

Hier beginnt nun bereits die zweite Woche der Ferien und wie üblich lässt man nichts anbrennen, denn die Saison ist sehr kurz und der zweite geplante längere Trip wird am kommenden Tage beginnen.

 

Tag 8 + 9 - Tadoussac und Retour

Hier kommt der zweite zweitägige Ausflug, entlag dem Saguenay Fjord über die Trans Canada Piste #93 nach Tadoussac. In Tadoussac Übernachtung und am nächsten Tag mit der Fähre den Fjord überqueren und auf der Westseite des Fjords wieder zurück nach Lamarche fahren.

Dieser Fjord bietet mit einer Länge von über 60 Km und seinen zum Teil spektakulären Felsformationen schöne Fotomotive. Leider gehen die Pisten in der Hauptsache etwas erhöht über den Fjord und nur kleine Teile der Piste folgen direkt dem Fjord. Wir werden ja sehen, ob etwas schönes vor die Linse kommen wird oder nicht.

Etwas gespannt bin ich auch auf die Frage, wie das Ski-Doo auf die Fähre zu bringen ist. Der Operateur der Fähre spricht etwas von Rädern, welche auf die Ski's montiert werden können...... Naja, irgenwie wird das schon gehen.

Mit rund 500 Km wird dies ein eher einfacher Trip werden.

 

Übrigens, hat sich schon jemand von der Lust auf coole Action im Schnee packen lassen? Meldet Euch.

 

 

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